Liebe Emmeringer,
die Gemeinde Emmering wird zum Herbst 2013 eine weitere Kindertagesstätte in Form eines Kinderhauses errichten bzw. in Betrieb nehmen. Geplant ist eine zweizügige Einrichtung mit einer Kindergartengruppe und einer Krippengruppe. Was sich seit einem dreiviertel Jahr etwa angedeutet hat, wurde durch die jüngsten Anmeldezahlen in den Emmeringer Krippen und Kindergärten bestätigt. Für kommenden Herbst fehlen Betreuungsplätze im Kindergartenbereich und in der Krippe in der Größenordnung jeweils einer Gruppe. Die vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe unter Leitung von Gemeinderatsmitglied Edmund Oswald unter Beteiligung von Monika Suhrmann, Monika Aumiller und Stefan Floerecke hat sich in mehreren Sitzungen ganz intensiv mit den Prognosezahlen für Emmering auseinandergesetzt. Eine wichtige Grundlage für die Einschätzung war die Untersuchung des Büros für räumliche Entwicklung aus dem Jahr 2005. Hinzu kommen Erkenntnisse aus den Zahlen des Einwohnermeldeamtes bezüglich des Zuzugs der vergangenen Jahre. Eindeutig kam die Arbeitsgruppe zu dem Ergebnis, dass dieser zusätzliche Ausbau der Betreuungsplätze nicht nur kurzfristig nötig ist, sondern über einen längeren Zeitraum von ca. 10 bis 15 Jahren benötigt wird. Darüber hinaus gehende Einschätzungen sind nicht möglich. Aufgrund dieser Empfehlung hat der Gemeinderat entschieden, den Bau der zweizügigen Einrichtung bei Systemanbietern auszuschreiben. Entsprechende Finanzen wurden bereits in der Haushaltsplanung 2013 mit einem Betrag von 400.000 Euro vorgesehen. Schon vor mehreren Jahren, als unterschiedliche Standorte für den Krippenausbau in Erwägung waren, haben wir die Fläche östlich des Feuerwehrhauses über eine Ortsabrundungssatzung baureif gemacht. Dieses gemeindliche Grundstück angrenzend an den TV-Platz bietet ausreichend Platz für eine zweizügige Einrichtung mit Erweiterungsoption. In der Überlegung steht ein alternativer Standort, der sich jedoch in Privatbesitz befindet. Nicht nur der gesetzliche Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr, sondern auch unser eigener Anspruch an die Bedarfsdeckung zwingt zu raschen Entscheidungen und zu zügigem Handeln. Trotz der drastischen Entwicklung des Betreuungsbedarfes und der Betreuungswünsche in den zurückliegenden Jahren ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen, weitestgehend allen Betreuungswünschen nachzukommen. Diese Erfahrung stärkt die Zuversicht, dass sich die Gemeinde Emmering auch über 2013 als familienfreundliche Gemeinde bezeichnen darf.  Mit freundlichen GrüßenIhr  Dr. Michael Schanderl 1. Bürgermeister



