Corona Regeln ab 15. und 16. Mai 2021

17. Mai 2021 : Neue Corona Regeln ab 15. und 16. Mai 2021

Auf Grund des § 3 Nr. 2 der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) vom 05. März 2021 (BayMBl. Nr. 171, BayRS 2126-1-16-G), die zuletzt durch Verordnung vom 05. Mai 2021 (BayMBl. Nr. 307) geändert worden ist, macht das Landratsamt Fürstenfeldbruck als zuständige Kreisverwaltungsbehörde bekannt: 

Die nach § 28a Abs. 3 Satz 12 Bundesinfektionsschutzgesetz (IfSG) bestimmte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7- Tage-Inzidenz) hat im Landkreis Fürstenfeldbruck an fünf aufeinander folgenden Tagen den Wert von 100 nicht überschritten. Auf Grund dieser Unterschreitungen gelten im Landkreis Fürstenfeldbruck ab dem 15.05.2021 diejenigen Regelungen der 12. BayIfSMV, die an die Voraussetzung geknüpft sind, dass die 7- Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet.

Auf die folgenden Regelungen wird besonders hingewiesen

Kontaktbeschränkung

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands gestattet, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- und Umgangsrechts stattfinden, bleiben unberührt.

Außengastronomie mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung

Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein vor höchstens 24 Stunden vorgenommener Schnelltest, oder Selbsttest oder ein vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus mit negativem Ergebnis der Tischgäste erforderlich. Personen aus einem Haushalt können also auch ohne negatives Testergebnis die Außengastronomie besuchen. Auch in der Außengastronomie gelten die Kontaktbeschränkungen, d.h., dass man an einem Tisch lediglich mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands sitzen kann. Die Gesamtzahl darf maximal fünf Personen betragen. Zu den Hausständen gehörende Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

Sport

Zulässig ist die Ausübung kontaktfreien Sports unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren. Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel und nur für die oben genannten Zwecke zulässig. 

Zulässig ist kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen negativen Testnachweis (vor höchstens 24 Stunden vorgenommener Schnelltest, oder Selbsttest oder ein vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test) verfügen. Auch im Bereich Sport gelten die Kontaktbeschränkungen, d.h. dass Sport lediglich mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands getrieben werden kann. Die Gesamtzahl darf maximal fünf Personen betragen. Zu den Hausständen gehörende Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

Freizeiteinrichtungen 

Der Betrieb und die Nutzung von Fitnessstudios ist nur unter freiem Himmel zulässig.

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte

Die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden ist nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig. Hierfür gilt Mindestabstand, Begrenzung der Kundenanzahl, FFP2-Maskenpflicht für Kunden, Schutz- und Hygienekonzept mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40m² der Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.

Schulen

Unterricht an Schulen findet als Präsenzunterricht (soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann) oder Wechselunterricht statt. Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie der Not- und Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie sich zwei Mal wöchentlich einem Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterziehen.

Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sowie Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist zulässig, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb). Schülerinnen und Schüler dürfen an diesen Betreuungsangeboten nur teilnehmen, wenn sie entsprechend den für den Präsenzunterricht geltenden Vorgaben in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet sind.

Außerschulische Bildung, Musikschulen, Fahrschulen

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote sind unter den Voraussetzungen des § 20 Abs. 1 der 12. BayIfSMV in Präsenzform zulässig. Instrumental- und Gesangsunterricht ist als Einzelunterricht unter den in § 20 Abs. 4 der 12. BayIfSMV genannten Voraussetzungen in Präsenzform zulässig. 

Kulturstätten

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können nach vorheriger Terminbuchung (Voraussetzung Mindestabstand, FFP-2-Maskenpflicht, Schutz- und Hygienekonzept, Kontaktdatenerhebung) öffnen. 

Die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für Besucherinnen und Besucher mit einem negativen Testnachweis (vor höchstens 24 Stunden vorgenommener Schnelltest, oder Selbsttest oder ein vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test)

Nächtliche Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre entfällt damit.

Quelle: Landratsamt Fürstenfeldbruck

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