Corona Regeln ab Freitag 23. April 2021

26. April 2021 : Bundesnotbremse - Regelungen für Bayern

Am 23. April wurde die Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in bestimmten Bereichen angepasst. Es gibt einige Änderungen, jedoch galt in Bayern schon Vieles vor Einführung der „Bundesnotbremse“.

Der „Inzidenzschalter“ wird an die bundesrechtlichen Regelungen angepasst.

Damit gilt ab heute ein „Gleichlauf“ für alle inzidenzabhängigen Regelungen. Die Sonderregelung für Schulen und Kitas, dass die Inzidenz jeweils am Freitag bekannt gegeben wird und die daraus folgenden Regelungen dann für die ganze Folgewoche gelten, entfällt damit. Auch für Schulen und Kitas ist daher jetzt allein maßgeblich, ob ein Schwellenwert an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten bzw. an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde. Ab dem übernächsten darauf folgenden Tag gelten dann die verschärften bzw. gelockerten Maßnahmen. Das Landratsamt macht auch zukünftig das Über- bzw. Unterschreiten eines Schwellenwertes amtlich bekannt.

Folgende Maßnahmen traten ab 23. April 2021 zudem in Kraft:

Kontaktbeschränkung / Kinderbetreuung

Die Kontaktbeschränkungen wurden an die Bundesregelung angepasst, die wie folgt aussieht: Treffen des eigenen Hausstandes sowie einer zusätzlichen Person ist im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und Grundstücken erlaubt. Für die wechselseitige unentgeltliche Kinderbetreuung in festen Betreuungsgemeinschaften ohne Rücksicht auf die Zahl der beteiligten Haushalte, gibt es keine Ausnahmeregelung mehr.

Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre ab einem Inzidenzwert von 100 bleibt weiterhin bestehen. Für Bayern nicht übernommen wurde das sog. „Hambuger Modell“, wonach zwischen 22 und 24 Uhr die im Freien stattfindende, allein ausgeübte körperliche Bewegung eine Ausnahme von der nächtlichen Ausgangssperre darstellt. Insoweit bleibt es bei der bereits bisher bestehenden Regelung.

Geschäfte / Dienstleistungen

Im Handels- und Dienstleistungsbereich werden die strengeren bundesrechtlichen Vorgaben nachvollzogen. Liegt die 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150, dürfen Kunden nur eingelassen werden, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, Schnelltests oder Selbsttests nachweisen können. Auch der PCR-Test darf also zukünftig nur 24 Stunden alt sein. Terminshopping mit negativem Test ist zukünftig nur noch bis zu einem Inzidenzwert von 150 zulässig. Der Bereich der zulässigen körpernahen Dienstleistungen wird verschärft. Demnach ist zukünftig nur noch die Dienstleistung der Friseure und der Fußpflege zulässig. Ab einem Inzidenzwert von 100 muss auch das Personal FFP2-Masken tragen, zudem ist für die Kunden ein negatives Testergebnis notwendig (PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest).

Gastronomie

Im Bereich Gastronomie gilt ab einem Inzidenzwert von 100 zukünftig, dass die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zwischen 22 Uhr und 5 Uhr untersagt ist.

Quelle: Landratsamt Fürstenfeldbruck

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