Die Corona-Warn-App

11. August 2020 : Eine App im Kampf gegen Covid-19

Was ist die Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App ist neben der Maskenpflicht und der Wahrung des Sicherheitsabstandes ein weiterer Baustein im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie. Sie hilft festzustellen, ob Kontakt mit einer infizierten Person bestand und daraus ein Ansteckungsrisiko entsteht. „Wir haben die Hoffnung, dass Infektionsketten durch die App noch mal vier Tage früher durchbrochen werden können als im rein analogen Bereich“, so die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär.

Dies gilt natürlich nur, wenn möglichst viele – im besten Fall alle – die App nutzen.

Anders als bei den o. g. Hygieneschutzmaßnahmen ist die App ein Angebot der Bundesregierung und der Download sowie die Nutzung freiwillig.

 

Wie funktioniert die App und was kann sie

Die Corona-Warn-App auf einen Blick

Die Corona-Warn-App behandelt jeden Nutzer*in vollständig anonym, d. h. die Identität der Nutzer*innen bleibt geheim. Immer wenn ein App-Nutzer*in einem anderen begegnet, tauschen deren Smartphones über Bluetooth automatisch verschlüsselte Zufallscodes aus. Diese Codes sagen lediglich aus, wie lange und mit welchem Abstand sich zwei Menschen begegnet sind; jedoch nicht wo, wann oder wer. Die Warn-App ist also keine „Tracking-App“, die Kontakte örtlich und zeitlich rückverfolgen kann. Des Weiteren sind die Daten der Personen, die eine nachgewiesene Infektion melden, sowie der Benachrichtigten nicht nachverfolgbar – nicht für die Bundesregierung, nicht für das Robert Koch-Institut, nicht für andere Nutzer*innen und auch nicht für die Betreiber der App-Stores.

Nach 14 Tagen werden die Codes vom Smartphone gelöscht.

 

Was tun, wenn die App Alarm schlägt

Meldet eine betroffene Person über die App freiwillig ihre Infektion, werden ihre eigenen Zufallscodes allen Nutzer*innen zur Verfügung gestellt. Auf deren Smartphones prüft die App, ob unter den Kontakten der letzten 14 Tage der Zufallscode eines Infizierten ist und kritische Kontakte bestanden haben. Wird sie fündig, benachrichtigt sie die Betroffenen und gibt klare Handlungsempfehlungen. Die Daten der Benachrichtigten sind zu keiner Zeit einsehbar.

Ob man sich an einen Arzt oder eine Ärztin wenden möchte oder an eines der Gesundheitsämter, obliegt der betroffenen Person. Die Entscheidung über die Durchführung eines Tests und über eine Krankschreibung bzw. die Anordnung einer häuslichen Quarantäne trifft der behandelnde Arzt oder das zuständige Gesundheitsamt nach einer entsprechenden Einschätzung. 

Eine visuelle Veranschaulichung bietet Ihnen das Aufklärungsvideo der Bundesregierung, welches Sie hier einsehen können.

Weitere Informationen finden Sie auch direkt unter www.corona-warn-app.de.

 

(Quellenangabe für Informationen, Text u. Bild: die Bundesregierung)

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