Ratten | Schädlingsbekämpfung im Gemeindegebiet

04. Juni 2020 : Mit der warmen Jahreszeit beginnt auch die Vermehrungszeit bei Ratten. Leider sind auch im Gemeindegebiet wieder einige Exemplare gesichtet worden. Um den Bestand nachhaltig in Grenzen halten oder sogar dezimieren zu können, ist das eigenverantwortliche Handeln eines jeden Bürgers äußerst wichtig.

Ratten bevorzugen feuchte Lebensräume und halten sich grundsätzlich gerne an Uferböschungen und in der Kanalisation auf. In den letzten Jahren werden aber immer häufiger Parks, Grünanlagen, Fußgängerzonen und Wohngebiete befallen, denn die Schädlinge breiten sich immer dort aus, wo ihnen ein großes und leicht zugängliches Nahrungsangebot zur Verfügung steht. Ratten sind äußerst intelligente Tiere mit einem hoch entwickelten Sozialverhalten. Sie kommunizieren untereinander und können sich nach Aufnahme von Giftködern gegenseitig warnen. Gewarnte Tiere meiden dadurch die ausgelegten Köder, welche ohnehin eher uninteressant sind, solange anderweitig Köstlichkeiten angeboten werden.

Deshalb ist es grundsätzlich wichtig, der Ratte keinen idealen Lebensraum in der Umgebung des Menschen zu schaffen.

Da es sich bei Ratten um potentielle Seuchenüberträger handeln kann, sind bei Rattenbefall geeignete Maßnahmen zu treffen, um diesen einzudämmen. Im Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (Infektionsschutzgesetz – IfSG) wird auf die Verpflichtung der Eigentümer von Grundstücken zur Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen eingegangen. Die Bekämpfung von Ratten auf Privatgrundstücken ist grundsätzlich Sache des Grundstückseigentümers. Er/Sie muss dafür sorgen, dass sowohl die Schädlinge als auch die Ursache für ihr Auftreten beseitigt werden und die Kosten für eventuelle Bekämpfungsmaßnahmen tragen.

 

Vorbeugen hilft!

Sie können auf Ratten in Ihrer Nachbarschaft gut verzichten?
Dann achten Sie darauf, die Schädlinge nicht anzulocken:

  • Lagern Sie Ihre Biomüllsäcke an einen für Schädlinge unzugänglichen Ort, insbesondere bitte nicht auf dem Gehsteig.
  • Komposter sind ideale Nist- und Brutplätze. Geben Sie niemals gekochte Speisereste in Ihren Komposter. Sichern Sie die Lüftungsschächte mit einem Drahtgeflecht und verwenden Sie möglichst stabile, verschließbare Kompostierbehälter.  (Nähere Informationen bezüglich der Kompostierung im eigenen Garten sowie zur Bioabfallsammlung finden Sie auf der Homepage des Abfallwirtschaftsbetriebes Fürstenfeldbruck, www.awb-ffb.de).
  • Entsorgen Sie Speisereste nie über die Toilette. Die Ablagerungen an den Abwasserrohren ziehen Ratten an.
  • Auch Vogelfutter zieht Ratten an.
    Hierbei spielt es keine Rolle, ob sich die Futterstelle auf dem Boden oder in der Höhe befindet, denn Ratten sind gute Kletterer. Ein Anzeichen dafür, dass sich die Nager über das Vogelfutter hermachen, könnte ein deutlicher Rückgang des Flugbetriebs am Vogelhaus sein. Da Ratten eine Gefahr darstellen, wird die Futterstelle dann gemieden.
    Achten Sie deshalb auf die Dosierung. Stellen Sie nur so viel Futter zur Verfügung, dass es am Abend aufgebraucht ist. Ratten sind vor allem nachtaktiv und bedienen sich in der Dunkelheit.
  • Falls Sie auf Ihrem Grundstück Ratten feststellen, kontaktieren Sie eine Fachfirma für Schädlingsbekämpfung und lassen Sie sich über den Einsatz von Giften/Toxinen beraten.
  • Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und tauschen Sie Ihre Informationen und Erfahrungen aus, wie den Schädlingen Einhalt geboten werden kann. 

Da es im Interesse eines jeden Einzelnen liegen sollte, den Schädlingen keine Anziehungspunkte zu liefern, sollte es mit den o. g. Grundregeln möglich sein, die Ausbreitung einer Rattenplage im Gemeindegebiet zu verhindern.

Vielen Dank für Ihr Mitwirken!

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