Achtung: Eichenprozessionsspinner im Landkreis

24. Juni 2026: In den vergangenen Jahren konnte sich der Eichenprozessionsspinner durch die Witterungsbedingungen stark vermehren und ist inzwischen an vielen Stellen im Landkreis anzutreffen. Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Diese stellen eine ernstzunehmende Gefahr dar und können bei Kontakt allergische Reaktionen auslösen.
Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners enthalten ein Nesselgift.

Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier

Mögliche Beschwerden sind:

  • starker Juckreiz
  • Hautausschläge
  • Atembeschwerden
  • in seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen

Wichtig: So verhalten Sie sich richtig

👉 Halten Sie Abstand und berühren Sie weder Raupen noch Nester!

Bitte beachten Sie außerdem:

  • Auch alte Nester sind noch über Jahre hinweg gefährlich
  • Bei Erschütterungen (z. B. durch Rasenmäher oder Freischneider) können Brennhaare in die Luft gelangen
  • Meiden Sie betroffene Bereiche möglichst vollständig

Hinweise für die Grünpflege
Bei Arbeiten unter Eichen ist besondere Vorsicht geboten:
Vor dem Einsatz von Geräten sollten betroffene Flächen gründlich auf am Boden liegende Nester kontrolliert werden, da diese bei Kontakt die gesundheitsschädlichen Brennhaare aufwirbeln können.

Ansprechpartner
Bei Fragen steht die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege gerne zur Verfügung.